| Die
Augendiagnose
In der Medizin des Altertums gehörte neben der Betrachtung der Haut, der Haare, der Nägel, der Zunge sowie der Beschaffenheit des Harns ebenso die Beachtung der Augen, um zu einer Beurteilung des Gesundheitszustandes des Patienten zu kommen. Schon
300 Jahre vor Christi Geburt schrieb Philostratus, daß man
angeblich sogar den Charakter des Menschen aus den Augen ablesen könne.
Dabei
achtet man auf die Augenfarbe, auf Pigmente bzw. Verfärbungen
in den Iriden, auf strukturelle Zeichen in der Iris, auf Gefäßveränderungen
in den Skleren usw. Trotz klinischer Prüfungen der Methode 1954 in einer Karlsruher Klinik an 640 Patienten und dem Nachweis, dass bei fast 75 % der Fälle der klinische Befund und die Augendiagnose übereinstimmten, hat diese Methode bei der Schulmedizin keine Anerkennung gefunden und gehört zu den sogenannten "Außenseiter Methoden". Grob
gesehen unterscheidet man bei der Augendiagnose 3 große Konstitutionstypen:
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